Hiroshima-Nagasaki Gedenkort, © Hiroshima-Platz Potsdam e.V.
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Gedenkort

Der Hiroshima-Nagasaki Gedenkort wurde am 25.07.2010 feierlich eingeweiht und an die Öffentlichkeit übergeben.

Zur Gestaltung des Gedenkortes wurde mit dem japanischen Steinbildhauer, Herrn Prof. FUJIWARA, Makoto (www.makotofujiwara.de), ein Konzept erarbeitet. Herr Prof. Fujiwara lehrte an der Hochschule der Künste Berlin (heute Universität der Künste) und der Fachhochschule Hannover und lebt jetzt in Hannover und in Norwegen.

Der Gedenkort besteht wesentlich aus zwei Teilen:
- ein großer Stein aus norwegischem Syenit (8,9 x 1,6 x 1,1 m, ca, 36 t)
seitlich matt geschliffen
als Kunstwerk von Herrn Fujiwara
- eine Steinplatte aus norwegischem Syenit (2,86 x 1,83 x 0,25 m, ca. 3,6 t)
oben und seitlich matt geschliffen
als Gedenkstein

In die Steinplatte wurden die Steine eingebetett, die an jenen Tagen in Hiroshima und Nagasaki durch die Atombomben verstrahlt worden sind.
- der Stein aus Hiroshima (ursprüngl. 0,8 x 0,4 x 0,1 m, ca. 0,1 t)
Der Stein war damals im Straßenbahngleis verlegt.
- der Stein aus Nagasaki (ursprüngl. 0,6 x 0,5 x 0,3 m, ca. 0,1 t)
Der Stein lag damlas im Shinto-Schrein Sanno in Nagasaki, der vom Hypozentrum ca. 800 m entfernt war.
Die beiden verstrahlten Steine aus Hiroshima und Nagasaki weisen jetzt keine Gefahr mehr auf. Uns liegen von der staatlichen Universität Hiroshima die Unbedenklichkeitserklärungen vor.
→ Unbedenklichkeitserklärungen

Der große Stein und die Steinplatte liegen parallel zur gegenüberliegenden Truman-Villa. Die Steinplatte kann auch Kranzniederlegungen dienen.

An der Gestaltung und Ausführung beteiligten sich auch in Deutchland wohnende junge Künstler aus Hiroshima, Nagasaki und Deutschland, die die Austauschstudenten zwischen der Stadtuniversität Hiroshima und der Fachhochschule Hannover waren.

Zum Kunstwerk von Herrn Fujiwara:
Der Bildhauer FUJIWARA, Makoto arbeitet in Norwegen. Er kennt die Kraft dieses Larvikit Steins.
Es ist ein Gedenkort für Hiroshima und Nagasaki. Der große Stein ist ein Altar, ein Symbol, ein Mahnmal, eine Gedenkstätte.
Die große Bedeutung erfordert einen großen Stein, der nicht zu übersehen ist. Die Größe, das Gewicht, der damit verbundene Eindruck auf den Betrachter und besonders auch die innewohnende Kraft des Steins unterstützen das.


Der Text der Inschrift wurde durch die Stadtverordnetenversammlung Potsdam am 04. 11. 2009 mehrheitlich beschlossen und wurde ins Englische und Japanische übersetzt. Die drei Texte wurden danach durch das Sandstrahlen direkt auf die Steinplatte eingraviert.

Der deutsche Text der Inschrift lautet:
→ rein Text

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