• Aktuelles
  • über uns
  • Gedenkort
  • Chronik
  • Mitgliedschaft
  • Spenden
  • Veranstaltungen
  • Zeitzeugenberichte
  • Informationen
  • News letter
  • Links
  • Kontakt
  • Impressum

News letter vom 02.01.2010


Liebe Mitglieder und Interessenten
des Hiroshima-Platz Potsdam e.V.

gern möchte ich die Gelegenheit nutzen, Euch und Ihnen ein erfolgreiches neues Jahr 2010 zu wünschen.

In diesem Jahr haben wir uns viel vorgenommen.
Zum 65. Jahrestag der Abw6uuml;rfe der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki und der Potsdamer Konferenz der Alliierten Grossmächte, UdSSR, USA und Grossbritannien wollen wir eine Konferenz der Mayors for Peace (11. bis 13. Juni 2010) und die Einweihung und Übergabe des Gedenkortes am Hiroshimaplatz (25.Juli 2010) feierlich begehen.

Ein kurzer Rücklblick auf 2009 sei noch gestattet. Im vergangenen Jahr haben wir wieder viel Aufmerksamkeit für unser Anliegen erzeugt.

Herr Prof.Dr. Sotobayashi war wieder viel unterwegs in europäischen Städten und in Hiroshima.
Eindrucksvoll ist Mappe mit Briefen von Schülerinnen und Schülern einer 9. Klasse des evangelischen Gymnasiums aus Lippstadt.
Eine Schülerin fragte im Brief vor dem Hintergrund des Berichtes von Prof. Dr. Sotobayashi: Warum werfen Menschen solche gefährlichen Bomben auf unschuldige Menschen ab und verseuchen damit Gegenden für tausende von Jahren?

Im Frühjahr hatten wir eine Begegnung mit dem Oberbürgermeister und der Künstlergruppe PIKADON aus Tokio.
Bei diesem Gespräch haben wir angeregt, am 25. Juli 2009 einen Lichterabend zu veranstalten, in Erinnerung an die Opfer der Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki.
Wir haben den Oberbürgermeister über den Stand der Entwicklungen zum Gedenkort informiert und über das Vorhaben, die Konferenz der Mayors for Peace 2010 nach Potsdam zu holen.

Der Oberbürgermeister hat die Schirmherrschaft über beide Vorhaben übernommen. Er sagte uns zu, mit dem Oberbürgermeister von Hannover zu sprechen, um die Konferenz der Mayors for Peace nach Potsdam einzuladen. Inzwischen hat der Oberbürgermeister von Hannover, Stephan Weil, das zugesagt.

Im Rahmen des Lichterabends, dieser von uns organisierten Gedenkveranstaltung trat der Chor der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin auf und es wurden nach Grussworten und dem ergreifenden Zeitzeugenbericht von Prof. Dr. Hideto Sotobayashi, beschriftete Laternen in den Griebnitzsee eingelassen.

Wir haben am Sommerfest der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Berlin teil genommen. Bei diesem Anlass kam es auch zu einer kurzen Begegnung mit dem japanischen Botschafter in Deutschland, der unser Projekt interessant findet und eine kleine private Spende abgegeben hat.

Mitglieder des Vorstands haben an verschedenen Begegnungen teilgenommen, um die Projekte des Hiroshima-Platz Potsdam e.V. auch überregional bekannter zu machen.
So haben wir an der Gedenkveranstaltung der Friedenglockengesellschaft in Berlin Friedrichshain teilgenommen. Interessant war auch unser Auftritt beim Friedensfestival Berlin Open Air am Brandenburger Tor, wo es zu vielfältigen Begegnungen mit anderen Friedens- und Abrüstungsinitiativen, Vereinen und Verbänden gekommen ist. Ein Ergebnis dieser Begegnungen ist, dass ich jetzt am Koordinerungskreis "Für eine Zukunft ohne Atomwaffen" mit beteiligt bin, um damit auch die Kontakte zur Friedensbewegung in Deutschland aufzubauen und zu vertiefen.

Im Herbst haben wir die Einbringung des aktualisierten Textes zur Inschrift innerhalb der Stadtverordnetenversammlung abgeschlossen.
Am 04.11. 2009 haben die Stadtverordneten den Text beschlossen.

Zur Gestaltung des Gedenkortes haben wir mit dem japanischen Bildhauer, Herrn Fujiwara, ein Konzept erarbeitet. Nach dem derzeitigen Konzept wird der Gedenkort durch einen Steinblock (8,9x1,3x1,1m, ca, 36t) und einen Sockelstein (2,9x1,8x0,2m) gestaltet. Die beiden sind Syenite aus Norwegen.
Ursprünglich wurde es geplant, in den Sockelstein einen damals verstrahlten Stein aus Hiroshima und die Gedenktafel einzubetten. Aber es gab schon Hinweise, dass mit der Benennung des Hiroshima-Platz die Stadt Nagasaki nicht gerecht behandelt wird, oder Wünsche, den Platz auf Hiroshima- Nagasaki-Platz umzubenennen. Wir hatten im September ein Treffen mit Herrn Fujiwara und jungen Künstlern aus Hiroshima und Nagasaki, die bei der Gestaltung und Ausführung mithelfen wollen.
Dabei war es auch ein Thema, wie man mit Nagasaki umgehen soll. Wir haben dann gemeinsam entschieden, auch einen damals verstrahlten Stein aus Nagasaki in den Sockelstein einzubetten.
Es war aber nicht einfach, einen verstrahlten Stein aus Nagasaki zu finden. Durch die Unterstützung und Zustimmung von Persönlichkeiten und Institutionen wie z.B. der OB Nagasaki, Herrn Taue, und des 82-jährigen Überlebenden aus Nagasaki, Herrn Wada, das Atombombenmuseum Nagasaki, die japanische Presseagentur Jiji, die regionale Zeitung Nagasaki, Sanno-Shintoschrein und seine Gemeinde haben wir jetzt einen Stein aus Nagasaki, der uns zur Verfügung gestellt wird. Herr Fujiwara war dafür selbst in Nagasaki.
Dabei handelt es sich um einen Stein, der damals auf dem Gelände des Shinto-Schrein Sanno verstrahlt wurde und dort noch liegt.

Besonders interessant waren unsere Begegnungen in Hannover bei der Konferez der deutschen Sektion der Mayors for Peace. In Vertretung des Oberbürgermeisters haben Peter Schüler, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung von Potsdam und ich an der Konferenz teilgenommen.
Wir haben die teilnehmenden Bürgermeiterinnen und Bürgermeister zur nächsten Konferenz nach Potsdam eingeladen.
An der Konferenz haben 30 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, sowie Stadtpräsidenten teilgenommen. Insgesamt hat die deutsche Sektion der Mayors for Peace jedoch ca. 350 Mitglieder aus Städten und Gemeinden in Deutschland.

Wir wollen uns darum bemühen und darum bitten, dass die Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki an der Potsdamer Konferenz teilnehmen.
Inzwischen hat der Oberbürgermeister von Hannover, Herr Stephan Weil, seine Teilnahme in Potsdam zugesagt.

In der öffentlichen Arbeit ist wieder einiges passiert.
Mängel und Schwächen haben wir jedoch auch und es wäre grossartig, wenn wir gemeinsame Anstrengungen unternehmen, noch einige von ihnen abzubauen.

1. Mitgliederzuwächse - Es wäre grossartig, wenn Du und Ihr etwas die Werbtrommel rühren könnt, damit wir noch mehr Mitglieder bei uns begrüssen können. (Verteilen/Verteilt Sie bitte den NEWSLETTER aber auch die bald folgende Einladung zur nächsten Mitgliederversammlung weiter an Bekannte und Freunde.)

2. Spendenaufkommen - Es würde uns sehr freuen, wenn wir noch mehr Kooperationspartner finden, die auch als Mäzenaten oder Sponsoren, Spenden und Sachkosten für die Konferenz der Bürgermeister und für die Einweihung des Gedenkortes zur Verfügung stellen können.

Bei konkreter Mitarbeit unserer Mitglieder haben wir allerdings noch einige Reserven.
Gern möchte ich anregen, das wir in diesem Jahr auch verstärkt noch um Mitglieder und Interessenten werben z.B. durch Veranstaltungen im Ortsverein der SPD Babelsberg, beim Kreisverband Bündnis 90/ Die Grünen Potsdam, bei der Bürgerinitiative "Grienitzsee für alle", um nur einige zu nennen.

Zur nächsten Mitgliederversammlung finden auch turnusgemäss die Wahlen für einen neuen Vorstand statt.

Bitte merkt Euch/ merken Sie sich den Zeitraum vom 2.bis 4. Februar, an einem dieser Tage, ab 19.30 Uhr vor.
Das Treffen ist wieder im Haus der Jugend in Vorbereitung.
Eine schriftliche Einladung folgt in den kommenden Tagen.

Beste Grüsse, Uwe Fröhlich, Vorsitzender des Hiroshima-Platz Potsdam e.V.


→ nach oben


 Copyright 2006 - 2010©, Hiroshima-Platz Potsdam e.V. All richts reserved.

News letter vom:

• 28.12.2007

• 26.12.2008

News letter abonnieren

→ Kontakt zum Verein